Tipps aus den Projekten
Hier finden Sie Tipps rund um das Thema Rassismus, Vielfalt & Toleranz aus unseren neun Projektstandorten. Dazu gehören z.B. Lieblingsbücher, Filmtipps oder Geschenkideen.
Das Buch zeigt auf, wie wichtig Alltagsbegegnungen für eine Demokratie sind. Es geht weder um Begegnungen bei denen tiefgehende politische Bildung stattfindet noch intensiv begleitete Begegnungen. Es geht um Begegnungen, die eine Möglichkeit schaffen, dass Menschen sich unverbindlich erleben. Mit allen Sinnen und ohne Zwang. Dadurch wird eine Grundlage gelegt, die eigenen Wahrnehmungen über andere Menschen(gruppen) zu bestätigen, zu hinterfragen oder zu revidieren. Diese Alltagsorte, von der Dorfkneipe über Schwimmbäder oder Cafés sind in den letzten Jahren immer weniger geworden. Besonders leicht erreichbare und preiswerte oder kostenlose Möglichkeiten, wo Menschen sich einfach nur sehen oder unverfänglich ins Gespräch kommen können, fehlen immer häufiger. Das Buch ist eine gute Lektüre für Alle, die Begegnungsstrukturen schaffen. Es zeigt auf, dass auch „unpolitische“ Aktivitäten miteinander demokratiefördernd sein können und warum.
Manche Diskussionen zum Thema sind schwierig, weil „Mythen“ zum Thema Migration manchmal zunächst harmlos erscheinen, wie zum Beispiel „Unsere Gesellschaft ist vielfältiger denn je“. Und dennoch bleibt oft ein schaler Geschmack, weil auf der Gefühlsebene erkannt wird, dass dies angeblichen Wahrheiten falsch sind. Und wer sich mit Zahlen, Argumenten, historischen Zusammenhängen versorgen möchte, um in solchen Situationen sicherer diskutieren zu können, der wird in dem Buch „Migration – 22 Mythen und was wirklich hinter ihnen steckt“ von Hein de Haas fündig.
Der Migrationsforscher hat die wichtigsten Mythen auseinandernommen und erläutert Fehlannahmen in globalen und historischen Kontexten (Wer denkt bei den aktuellen Schlagzeilen schon, dass seit Ende des zweiten Weltkrieges die Zahl der geflohenen relativ konstant ist?). Er liefert Zahlen und setzt diese ins Verhältnis. Für alle, die sich immer wieder mal schnell vergewissern wollen, dass ihre Intuition stimmt, dass die meisten Migrant:innen hier arbeiten und den Sozialstaat nicht ausnutzen sondern stützen, bietet dieses Buch viele wichtige, belastbare Informationen.
… mit derselben „spielerischen Leichtigkeit“ ist es Alexandra Nocke und Teresa Schäfer gelungen, Interviews zu einem sehr schwierigen Thema durchzuführen. Sie fangen in diesem Band mit zwei Fragen viele und unterschiedliche Perspektiven ein . „Woran denkst Du, wenn Du an Israel denkst? Woran denkst Du, wenn Du an Deutschland denkst?“ führt zu berührenden, überraschenden, nachdenklichen und vor allem persönlichen Einblicke von Menschen, die alle der Wunsch nach einer friedlichen Welt und Heilung alter Wunden eint.
Leicht lesbar und durchaus auch als „Coffeetable“ Book geeignet, kann man die Publikation hier bestellen: KIgA (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus) mail@kiga-berlin.org.
Der in Berlin ansässige Verein entwickelt spannende Materialien für die Bildung in der Migrationsgesellschaft und hat vor kurzem auch ein Escape Brettspiel herausgebracht, das sich für Jung und Alt eignet:
https://www.kiga-berlin.org/veranstaltung/launch-event-escape-room-brettspiel-raetselraeume/
Beides ist kostenfrei und ein Besuch der website gleicht einer kleinen Schatzsuche.
Ein Blick auf Rechtsradikalismus, Gewaltbereitschaft, welche Faktoren Extremismus begünstigen – beschrieben aus der Sicht verschiedener Generationen und verschiedener Herkunftsgeschichten.
Dieser spannende Podcast hilft durch persönliche Geschichten verschiedene Perspektiven nachzuvollziehen, die uns alle angehen – nicht nur im Osten Deutschlands.
Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich entgegentreten
Dieser kleine Reader gibt wertvolle Tipps für Kontaktsituationen, in denen von rechtspopulistischer Sprache Gebrauch gemacht wird. Ohne Patentrezepte zu liefern, sensibilisiert das Buch in anschaulicher Weise, welche sprachlichen Strategien im Alltagsdiskurs von Rechtspopulisten angewendet werden und wie mit radikaler Höflichkeit reagiert werden kann.
Bei den Vorschlägen werden sowohl Situationen beleuchtet, in denen Abgrenzung notwendig erscheint oder in denen ein Dialog möglich ist.
Für Alle, auch für diejenigen, die sich selbst im Umgang mit rechtspopulistischer Sprache stärken möchten, gibt das Buch Informationen, wie die Thematisierung von Sprachgebrauch Gespräche ermöglicht, die bei den Anderen zum Nachdenken führen können.
Warum trägt Kókom immer bunte Kleider, bunt wie ein Regenbogen? Und warum sind Kókoms Haare so lang – sie reichen ihr fast bis zur Hüfte! Warum spricht Kókom so oft auf Cree? Und warum verbringt Kókom so viel Zeit mit ihrem Bruder? Während es seiner Großmutter bei der Gartenarbeit hilft, entdeckt ein kleines Mädchen Stück für Stück die Kindheit der Großmutter … In wenigen Worten und mit eindrücklichen Bildern vermittelt „Als wir allein waren“ ein Kapitel der kanadischen Geschichte, um dessen Aufarbeitung sich nicht nur die Ureinwohner, sondern breite Teile der Gesellschaft Kanadas derzeit bemühen: die sogenannten Residential Schools. Robertsons poetischer Text über Liebe und Widerstand ist ein Plädoyer für den respektvollen Umgang mit Menschen, die in anderen Kulturen und Sprachen zuhause sind. In behutsamen Bildern einfühlsam illustriert von Julie Flett.
In den Hauptrollen brillieren Omar Sy (ZIEMLICH BESTE FREUNDE) als Chocolat sowie Charlie Chaplin-Enkel James Thiérée (ADIEU, SCHÖNER, SCHWARZER VOGEL) als Georges Footit, der Chocolat entdeckt und eine tiefe Freundschaft mit ihm aufbaut. Mit imposanten Bildern erweckt Regisseur Roschdy Zem das Paris der Belle Époque auf der großen Leinwand wieder zum Leben.
https://www.filmfriend.de/de/movies/4471bf60-d8f0-4594-bfed-6c8ec2bfa790
Er trifft die Barbesitzerin Judy Hill, die durch ihre Lebenserfahrungen ihre Rolle als Schwarze Frau in der US-Gesellschaft reflektiert. Er zeigt die New Black Panther Party For Self-Defense in New Orleans, die versucht, die Nachbarschaft für Protestaktionen zu mobilisieren und praktische soziale Hilfe anzubieten. Und er verbringt Zeit mit dem 14-jährigen Ronaldo, der seinen jüngeren Bruder Titus auf das Leben vorbereitet – inklusive Boxunterricht und Lektionen darüber, was es bedeutet, Schwarz zu sein. Eindringliche Portraits, die sich zu einem Bild verdichten, welche Menschen hinter der Forderung #blacklivesmatter stehen und wie ihr alltäglicher Kampf gegen den Rassismus aussieht. Der titelgebenden Lead Belly Song WHAT YOU GONNA DO WHEN THE WORLD IS ON FIRE? antwortet übrigens mit den Worten: You gonna run
https://www.filmfriend.de/de/movies/e8e273d4-e708-4ce3-9458-443b0caa43d8
Der Spielfilm „Pelé: Birth of a Legend“ erzählt von den Anfängen, von Kindheit und Jugend in ärmlichen Verhältnissen, von Bällen aus zusammengeschnürten Socken, vom Jonglieren mit Früchten. Und es erzählt von „Ginga“. Ursprünglich der Grundschritt des Capoeira, dem Kampftanz der Sklaven, steht Ginga heute für Rhythmus, die Kunst der Bewegung. Ginga ist Akrobatik und Grazie, Ginga ist Brasilien – und Pelé.
https://www.filmfriend.de/de/movies/22f70ae4-98a9-46dd-bf55-17e7658403f7
Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen. Vombr>Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten. Im Alter von 13 Jahren flüchtet sie vor der Zwangsverheiratung mit einem Mann, der ihr Großvater hätte sein können. In London wird sie schließlich als Model entdeckt – der Beginn einer märchenhaften Karriere.
https://www.filmfriend.de/de/movies/536dfe04-fa19-46de-9a48-97663703efae
Geschichten meines Lebens
Wo liegen meine Wurzeln? An welchen Menschen und Orten hängt mein Herz? Bin ich genau da, wo ich hingehöre? Mit anderen über das eigene Leben und seine Irrungen und Wirrungen zu sprechen, führt beide Seiten zu Aha-Erlebnissen. Talk-Box 7 ruft Erlebtes in Erinnerung und fragt nach Zielen und Träumen. Besonders geeignet für das Gespräch zwischen den Generationen.
Die Karten sind in Zusammenarbeit mit dem Verein „Zivilcourage für ALLE e.V.“ entstanden und orientieren sich an dessen Leitsatz: Kleine Schritte statt Heldentaten! Denn es ist wichtig, couragiert zu handeln – und ebenso wichtig, sich dabei selbst nicht in Gefahr zu bringen. Der Verein möchte über zivilcouragiertes Verhalten und Handeln informieren und bietet dazu zielgruppenspezifische Trainings an. Viele der wertvollen Infos aus diesen Trainings sind in dieser Kartenbox übersichtlich zusammengefasst.
»In einer Debatte, die geprägt ist von Untergangsszenarien, Angst und Geschrei, erinnert der Autor […] daran, dass es Deutschland noch nie so gut ging […] Dieser Hinweis ist vor allem eines: wohltuend.« („MDR Kultur“)
Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.
hat seinen Reisepass überall dabei, auch wenn er in Berlin-Neukölln nur in den Supermarkt geht. Als er eines Tages die Nachricht erhält, seine Mutter liege im Sterben, reist er zum ersten Mal seit Jahren in das Land seiner Herkunft. Je näher er seiner in Bagdad verbliebenen Familie kommt, desto tiefer gehen die Erinnerungen zurück, an die Jahre des Ankommens in Deutschland, an die monatelange Flucht und schließlich an die Kindheit im Irak. Welche Erinnerungen fehlen, welche sind erfunden und welche verfälscht? Said weiß es nicht. Es ist seine Rettung bis heute. Eine Lebensgeschichte von enormer Wucht. In diesem bewegenden und poetischen Roman liegt der Klang eines ganzen Lebens.
https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/der-erinnerungsfaelscher/978-3-446-27274-3/
Tsitsi Dangarembga gilt als eine der radikalsten weiblichen Stimmen des afrikanischen Kontinents.
»Aufbrechen« schildert den zähen Kampf des Mädchens Tambu um höhere Bildung und wie sie allmählich dem Stammes- und Dorfleben entschlüpft. Aber alles hat seinen Preis …
Dieser Roman ist das ausgezeichnete Porträt einer Gesellschaft, die von Kolonialismus und Patriarchat dominiert wird und deren jüngere Generation von Frauen um Selbstbestimmung kämpft.
Das halbautobiografische Debüt von Tsitsi Dangarembga wurde 1988 zum ersten Mal veröffentlicht, gewann den Commonwealth-Autorenpreis und viele andere literarische Auszeichnungen.
2018 wurde der Roman in die BBC-Liste der »100 Bücher, die die Welt geprägt haben« aufgenommen.
„Viele gute, von Männern geschriebene Romane, sind in Afrika entstanden, aber wenige von Schwarzen Frauen. Dies ist der Roman auf den wir gewartet haben … und dieses Buch wird ein Klassiker.“ Doris Lessing
»In ihrer Romantrilogie beschreibt Tsitsi Dangarembga am Beispiel einer heranwachsenden Frau den Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und weibliche Selbstbestimmung in Simbabwe. Dabei zeigt sie soziale und moralische Konflikte auf, die weit über den regionalen Bezug hinausgehen und Resonanzräume für globale Gerechtigkeitsfragen eröffnen.« Aus der Begründung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels
Migration ist das Thema der Zeit. Umso wichtiger werden Geschichten, die von geglückter Integration erzählen. Chi Dung Ngo flieht 1978 mit dem Einmarsch der Kommunisten in Südvietnam nach Deutschland. Als vietnamesischer Bootsflüchtling fängt er im Alter von nur 16 Jahren in Deutschland ein neues Leben an. Seine Geschichte ist die eines Aufbruchs ohne Ziel. Sie ist aber nicht nur eine Fahrt über das Meer aus der Heimat in ein fremdes Land. Sie ist vor allem eine Fahrt durch das Leben selbst mit all seinen Unwägbarkeiten, Sehnsüchten und der Hoffnung, die wir alle teilen: Im Leben anzukommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatte ein ebenso dringender wie eindringlicher Appell an die Menschlichkeit.
In dem kleinen Städtchen Bad Guldenberg ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls, bis im Alten Seglerheim eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird. Die Guldenberger sind sich einig: Diese Fremden passen einfach nicht in den Ort und sorgen nur für Unruhe. Mehr und mehr heizt die Stimmung sich auf, es kommt zu Pöbeleien, und als dann noch das Gerücht die Runde macht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, sind sich alle schnell einig, dass es einer der jungen Migranten gewesen sein muss. Und das wollen die Guldenberger nicht hinnehmen …
https://www.suhrkamp.de/buch/christoph-hein-guldenberg-t-9783518429853
Integration fordert alle heraus: diejenigen, die dabei ihre Maßstäbe nicht erfüllt sehen, diejenigen, die sie von vornherein ablehnen, diejenigen, deren Bemühungen erfolglos bleiben, aber auch solche, die (noch) nicht frei entscheiden können, welchen Weg sie im Staat des Grundgesetzes einschlagen wollen. Ahmad Mansour blickt als muslimischer Immigrant und Psychologe sowohl mit dem Erfahrungshintergrund der eigenen Biographie als auch mit professioneller Analyse auf die Janusköpfigkeit von Integration. Er porträtiert Menschen, die Freiheit und Gleichheit nicht mit ihrem Weltbild in Einklang bringen können oder wollen. Zugleich beleuchtet er soziale Lebenslagen, Umstände und Erfahrungen, die, zumal bei jungen Leuten, die Axt an die Wurzeln gelungener Integration legen. Dabei sei es, so Mansour, wenig hilfreich, lediglich religiöse, mentale oder soziale Widerhaken zu benennen oder Schuldzuweisungen in Richtung des Islam vorzunehmen. Vielmehr sieht er Politik und Gesellschaft gleichermaßen in der Pflicht und mahnt zu Offenheit, Sachlichkeit und Gesprächsbereitschaft. Insbesondere Verantwortliche in Sozialarbeit und Verbänden, aber auch Lehrende und Eltern seien aufgerufen, die Einladung des Grundgesetzes zur Teilhabe zu verbreiten und anzunehmen (bpb.de)
https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/291209/klartext-zur-integration/
Eine Methodensammlung rund um Haltungen, Werte, Kulturen für Trainer, Moderatorinnen, Berater, Dozentinnen, Lehrer und Supervisorinnen. 49 Methoden und 23 passende, humorvolle Geschichten unterstützen spielerisch gegenseitiges Verstehen und Verständigen. Sie beschäftigen sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden, Zuschreibungen und Vorurteilen, um sie zu erkennen und mit ihnen umzugehen. Auf dem Weg zum ‚Zusammenfinden‘ begegnen die Teilnehmenden nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst.
(managerSeminare.de)
Mit achzig Jahren blickt der seit 1985 in Deutschland lebende Autor Hosein Zaeri-Esfahani, Kind aus einfachen Arbeiterverhältnissen, bester Schüler Irans in Naturwissenschaften, Arzt, Chirurg, Altenpfleger und Heilpraktiker, zurück auf die weltgeschichtlichen Zusammenhänge und lässt uns anhand seiner persönlichen Geschichte begreifen, wie globale Ereignisse das Leben jedes Einzelnen beeinflussen. Doch noch viel mehr: Er lässt uns teilhaben an diesem einen wunderbaren und wundersamen Leben, als wäre es selbstverständlich.
(verlag-fuchs.de)
https://www.verlag-fuchs.de/buecher/roman-biographie/wer-wei%C3%9F-wof%C3%BCr-es-gut-war/
Die Noris colour Buntstifte im Kartonetui beinhalten 12 verschiedene Hautfarben-Varianten. Die Stifte können dank bewährter Sechskantform nicht vom Tisch rollen und liegen mit der ergonomischen und rutschfesten Soft-Oberfläche ideal in der Hand. (betzold.de)
Sulwes Haut ist mitternachtsfarben. Sie ist dunkler als alle in ihrer Familie. Sie ist auch dunkler als alle Kinder in ihrer Schule und wird ausgegrenzt. Deshalb träumt Sulwe von einer helleren Haut: Sie will so schön und strahlend sein wie die Farbe der Morgendämmerung oder des Mittagslichts. Aber weder der allergrößte Radiergummi, noch Schminke oder helle Lebensmittel helfen gegen die Dunkelheit ihrer Haut. Doch dann träumt sie von den Schwestern „Tag“ und „Nacht“ und erfährt mehr über die verschiedenen Nuancen und Schattierungen von Schönheit. Am nächsten Morgen strahlt Sulwe vor Glück und Selbstbewusstsein: Sie ist dunkel und schön, strahlend und stark. Wie die Nacht.
Die berührende Geschichte ermutigt Kinder nicht nur zu mehr Selbstliebe, sondern auch zu mehr Toleranz und einem respektvolleren Umgang miteinander!
(thalia.de)
https://shop.mentor-verlag.de/collections/alle-unsere-bucher/products/sulwe
Warum gibt es im gängigen Kartendeck keine Königin? Wieso tragen alle Damen Blumen und alle Buben Schwerter? Und warum sind eigentlich alle weiß? Genau das haben wir uns auch gefragt. So entstand: Das Bunte Deck. Wir bilden eine facettenreiche und diverse Gesellschaft ab und machen damit auf Stereotype und Rollenzuschreibungen in Spielen aufmerksam. Das Bunte Deck kann wie das gewöhnliche Kartendeck gespielt werden und fördert eine gleichberechtigte und bunte Gesellschaft. #spielbunt
Im TED-Talk „The danger of a single story“ erläutert Chimamanda Ngozi Adichie, wie durch einseitige Darstellungen von Personen, Gruppen oder Orten Stereotype und Klischees entstehen.
Sie zeigt auf, wie verzerrt das Bild von Afrika in den westlichen Industriestaaten ist, da es fast nur negative Seiten aufzeigt. Im TED-Talk verknüpft sie eigene Erfahrungen mit der Frage nach globalen Machtverhältnissen und Repräsentationsweisen.
(oew – Organisation für Eine solidarische Welt)
Die kleine Mehrnousch, Tochter eines Chirurgen, erlebt mit ihren drei Geschwistern eine privilegierte Kindheit in der schönen Stadt Isfahan im Iran der 70er Jahre. Die Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs als freudiges Ereignis – nicht ahnend, dass der neue Machthaber Ayatollah Chomeini in kürzester Zeit eine Willkürherrschaft errichten und sie aller Freiheit berauben wird. Mehrnousch erlebt mit Angst und Wut, wie die Unterdrückung Einzug in alle Lebensbereiche hält. Als ihr 14jähriger Bruder Mehrdad in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie über Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie in Heidelberg endlich eine neue Heimat findet. Mit poetischer Kraft erzählt Mehrnousch Zaeri-Esfahani ihre Geschichte vom fünften bis zum elften Lebensjahr. Sie erzählt von der Schönheit der Stadt Isfahan und dem glücklichen Familienleben, von den Qualen der Diktatur, von traurigen, aber manchmal auch heiteren Erlebnissen dieser Jahre. Vom Gefühl der Sprach- und Heimatlosigkeit und von der Freude des Ankommens. (thalia.de)
https://www.carlsen.de/taschenbuch/33-bogen-und-ein-teehaus/978-3-551-31746-9